Präzision für das „Barfuß-Gefühl“
Um den Gästen einen optimalen Strandkomfort zu bieten, wird auf der künstlich aufgeschütteten Insel nicht auf den feinen, natürlichen Meeressand der Region zurückgegriffen. Dieser entspricht nicht den hohen Qualitätsanforderungen für die weitläufigen Außenanlagen. Stattdessen wird ein spezieller, heller Dolomit verwendet, der im nahegelegenen Steinbruch des Herrschers von Ras Al Khaimah abgebaut wird.
Um aus dem abrasiven Gestein den gewünschten, hochwertigen Sand zu produzieren, kommt die BHS Rotorprallmühle RPM 2215 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine der größten Maschinen ihrer Art, die speziell darauf ausgelegt ist, das Aufgabegut von bis zu 8 mm in feinen, griffigen Sand zu zerkleinern.
Eine technische Herausforderung in extremer Umgebung
Die Produktion vor Ort ist anspruchsvoll. Aufgrund der Materialeigenschaften und der Umgebungsbedingungen ist eine effiziente Absaugung des entstehenden Staubs essenziell für die Langlebigkeit der Verschleißteile. Da die Küste den natürlichen Gezeiten und Wellenbewegungen des Persischen Golfs ausgesetzt ist, muss der Sand kontinuierlich nachproduziert und aufgeschüttet werden, um die geplante Schichthöhe von ca. 80 cm rund um das Resort dauerhaft zu erhalten.
Eröffnung für 2027 geplant
Die Bauarbeiten am Resort-Turm schreiten zügig voran; im November 2024 waren bereits 55 % der Betonstruktur fertiggestellt. Die Eröffnung des Milliardenprojekts, das von Wynn Resorts aus Las Vegas geleitet wird, ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Bildquelle: https://wynnalmarjanisland.com